Teil V der Schlauchmagen – OP: Die Vorbesprechung

von Nele geschrieben am 15.07.11

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dickgetestet.de in den letzten Wochen sträflich vernachlässigt habe. Jetzt aber möchte ich euch endlich weiter an meiner Geschichte teilhaben lassen. Am 29.4. wurde ich ins Adipositas Zentrum München-Bogenhausen bestellt. Dort sollte ich über die Risiken der Operation aufgeklärt werden und letzte Untersuchungen sollten gemacht werden.

Das Gespräch mit Dr. Kramer dem Schlauchmagen Operateur

Ich muss ja zugeben, dass ich total von meinem Operateur begeistert war und bin. Deswegen freute ich mich besonders auf mein Gespräch mit ihm. Wie erwartet klärte er mich ein weiteres Mal über die Risiken auf. Beispielsweise könne es während und nach der Schlauchmagen – OP zu Blutungen kommen etc. Die einzelnen Risiken sollte man sich wirklich von einem Arzt erklären lassen, da ich es hier auch nur vom Hörensagen wiedergeben kann. Er fragte mich, ob ich noch abgenommen hätte. Das hatte ich leider nicht. Daher machte er noch ein Ultraschall, aber das Ergebnis zeigte, dass einer Magenverkleinerung nichts entgegenstand.  Er erklärte mir, dass er die Magenspiegelung bei hochgradig Übergewichtigen wie ich eine bin, immer mit Vollnarkose mache. Klar, ich hätte die Magenspiegelung auch nahe an meinem Heimatort machen können, aber ich dachte, wenn ich es gleich in der Klinik mache, kennen die sich schon mit mir aus und es würde mir auch etwas die Angst vor dem großen Eingriff nehmen. Dr. Kramer riet mir noch einige Kilo bis zum Schlauchmagen – OP zu verlieren. Jedes Kilo mache ihm seine Arbeit leichter. Ich versprach dies zu tun…

Gespräch mit Allgemeinarzt und Anästhesistin vor Schlauchmagen – OP

Der Allgemeinarzt wollte mich dann noch sehen. Er untersuchte mich und stellte Fragen zu meinem Allgemeinzustand. Außerdem wurde noch Blut zur Feststellung der Gerinnung genommen. Das ging alles recht schnell. Ich fand den Arzt nur nicht so nett. Leider weiß ich nicht mehr, wie er hieß. Na ja, im Vergleich zu Dr. Kramer sind alle Ärzte nicht “so” freundlich :-)

Die Anästhesistin, eine junge Assistenzärztin, ging die Risiken der Magenverkleinerung und der Magenspiegelung kurz und relativ sachlich durch. Das machte mir irgendwie Angst, denn sie sprach an, dass ich bei der Schlauchmagen – OP sterben könne, sie aber alles täten dies zu verhindern. Sie muss das sagen, schließlich ist es so, aber es so von einer Ärztin zu hören war schon irgendwie unangenehm.

Nun waren es nur noch wenige Tage bis zur Magenspiegelung. Meine Aufregung wuchs täglich..

Archiv der Artikel bezüglich Schlauchmagen:

Teil IV der Schlauchmagen – OP: Der Termin steht fest

Teil III Schlauchmagen – OP: Der Antrag bei der Krankenkasse

Checkliste Schlauchmagen – OP: Was braucht man?

Teil II Schlauchmagen – OP: Termin im Adipositaszentrum

Teil I Schlauchmagen – OP: Anruf bei der Krankenkasse

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