Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich dickgetestet.de in den letzten Wochen sträflich vernachlässigt habe. Jetzt aber möchte ich euch endlich weiter an meiner Geschichte teilhaben lassen. Am 29.4. wurde ich ins Adipositas Zentrum München-Bogenhausen bestellt. Dort sollte ich über die Risiken der Operation aufgeklärt werden und letzte Untersuchungen sollten gemacht werden.
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Aus den 3-4 Wochen des Wartens auf eine Antwort auf meinen Schlauchmagen – Antrag sind nun knapp 5 Wochen geworden. Zum Schluss war meine Geduld wirklich auf dem Nullpunkt und ich rief fast täglich bei der Krankenkasse an. Als ich dann herausfand, dass der medizinische Dienst sein Urteil bereits in der 4. Woche gefällt hatte und das Schreiben aber 1 Woche (!) auf dem Postweg unterwegs war, war ich schon etwas sauer. Diese Bürokratie kann einen echt nerven! Schließlich geht es hier um im wahrsten Sinne “einschneidende” Entscheidungen von Menschen wie mir. Aber egal: Die Bewilligung ist da!!
Mein Gefühl sagte mir, dass ich zunächst alle Informationen für eine Schlauchmagen- Operation zusammenhaben muss, bevor ich die Krankenkasse anrufe und die „Pferde scheu“ mache. Allerdings sagte Sophie, ich solle die Krankenkasse in erster Linie als Dienstleister betrachten. Schließlich zahlen wir alle genug Beiträge und dürfen eine adäquate Beratung erwarten. Da Sophie in meinen Augen in vielen Dingen den Durchblick hat, habe ich mich heute an meine Krankenkasse (xy BKK) gewandt.
Die regelmäßigen dickgetestet-BesucherInnen wissen, dass wir uns sehr oft mit dem Thema Abnehmen beschäftigen. Kathrin und ich haben uns vorgenommen im Januar wieder mit Metabolic Balance durchzustarten. Trotzdem stecke ich derzeit in einer tiefen Sinnkrise. Ganz einfach, weil ich es wieder nicht geschafft habe auf dem Abnehmtrip zu bleiben und wie immer in den letzten 16 Jahren wieder aus der Spur geraten bin. Ich will hier natürlich nicht rumjammern und weil ich eine Frau der Tat bin, nehme ich meine jetzige Grundstimmung zum Anlass über Alternativen nachzudenken.
Wer die Reihe verfolgt hat ist sicher gespannt, ob sich Jottas Qualen letzten Endes für sie gelohnt haben. Gern könnt ihr Teil 1 und Teil 2 des Interviews nochmal lesen.
Sollten sich Fragen ergeben, kommentiert einfach drauf los! Viel Spaß beim Lesen!
Beim letzten Mal erzählte uns Jotta wie es zu der Entscheidung für das Magenband kam. Heute möchte ich mehr über die direkte Zeit nach der OP sprechen.
Neulich habe ich angekündigt, dass ich ein Interview zum Magenband machen werde. Heute stelle ich den ersten Teil online. Wegen der Länge haben wir es in drei Teile geteilt. Los geht’s!
Da wir uns mit verschiedenen Themen des Dickseins und dem Leben von dicken Menschen beschäftigen wollen, möchten wir auch etwas zum Thema Magenband zum Besten geben.
Das schwedische Magenband wird nur bei Menschen ab einem BMI von 40 angewendet und ist das am häufigsten verwendete Verfahren für das Magenband in Europa. Vereinfacht gesagt wird durch ein Silikonband der Mageneingang verengt.

